Der Bayerische Wald

Panorama- und Naturparadies Großer Arber

1.456 Meter über dem Meeresspiegel: Auf dem Gipfel des Großen Arber ist der Bayerische Wald bereits alpin. Der höchste Punkt der Bergregion liegt knapp oberhalb der klimatischen Baumgrenze. Borstgräser oder Latschengebüsche prägen die dünne Vegetation. Umso eindrucksvoller offenbaren sich die Panoramen von den mächtigen Felsplateaus mit ihren Sonnen- und Aussichtsplätzen rings um das Gipfelkreuz und die große Radarstation. Steil fällt der Berg hinab zum Großen Arbersee in Richtung Süden. Gen Westen schweift der Blick vom vielfotografierten Richard-Wagner-Kopf und den Kleinen Arbersee über das gesamte Arbermassiv. Und an Föhntagen reicht der Blick bis hin zu Alpen, Erz- und Fichtelgebirge.
Über mehrere, gut ausgebaute Wege lässt sich der Gipfel in zwei bis drei Stunden vom Tal aus erwandern. Vorbei an dichten Bergfichtenwäldern und Mischwäldern mit Buchen, Ulmen und vereinzelten Bergahornen führen die Wege. Vielfach sind die Waldflächen nicht oder nicht mehr bewirtschaftet, sodass sie sich als unberührte Urwälder zeigen. Seltene, zum Teil vom Aussterben bedrohte Tierarten, wie etwa das Auerhuhn, der Weißrückenspecht oder die Tannenmeise, begegnen dem aufmerksamen Naturbeobachter. Wer sich die Zeit für den Aufstieg nimmt, krönt die seine Mühen also nicht nur mit traumhaften Bergpanoramen, sondern erlebt ein Naturparadies sondergleichen. Von der Talstation der Arber-Bergbahn bei Bayerisch Eisenstein führt allerdings auch eine Gondelbahn auf den Gipfel. Übrigens: Von Mitte Oktober bis Mitte Mai trägt der Berg zumeist ein winterliches Schneekleid. [i](Jens Kügler) Fotograf: Michael Koerner[/i]

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