Schlechtes Hören beginnt schleichend

Schon erste Anzeichen für einen Hörverlust müssen ernst genommen werden

Es gibt wohl keinen Lebensbereich, in dem sich Hörprobleme nicht erheblich auswirken können. Umso wichtiger ist es, ihnen möglichst umgehend zu begegnen. Doch die ersten Hinweise werden oft kaum wahrgenommen. Oder nicht richtig interpretiert. Immerhin leidet jeder sechste Bundesbürger unter Schwerhörigkeit - in den meisten Fällen war die Minderung des Hörvermögens ein schleichender Prozess. Typisch ist, dass zunächst die hohen Frequenzen nicht mehr gut gehört werden können. Dann verringert sich das hörbare Spektrum immer weiter. Das Gehirn verliert unwiederbringlich seine Unterscheidungsleistung. Deswegen ist es so wichtig, dass Hörminderungen möglichst früh behandelt werden.
Vielfältige Anzeichen für Hörverlust

Die Anzeichen für Hörverlust sind vielfältig. Oft werden sie einem selbst gar nicht bewusst. Für den Betroffenen wird es beispielsweise immer schwieriger, Unterhaltungen mit mehr als zwei Personen zu folgen. Weil sich diese Anzeichen langsam einstellen, kann man es zunächst leicht auf die Umgebungsfaktoren schieben - etwa auf die vielen Menschen, die sich im Restaurant an den anderen Tischen unterhalten. Bei ersten Indizien eines Hörverlusts sollte man sich am besten gut informieren. Internetportale zum Thema Hörgeräte und Hörverlust wie etwa
www.audibene.de geben Tipps zu modernen Hilfsmitteln und stellen kostenlos den Kontakt zu Hörakustikexperten her.
Hörprobleme verursachen Verständigungsprobleme

Eine unbehandelte Hörminderung ist vor allem deshalb problematisch, weil sie das Zusammenleben mit anderen Menschen belasten kann. Misslingt es, an Gesprächen teilzunehmen, ist das soziale Aus fast schon vorprogrammiert. Schon die ersten Symptome erschweren die Kommunikation mit anderen: Wer schlecht hört, dem scheinen die Stimmen von anderen Menschen gedämpft zu sein. Gerade beim Verstehen von Frauen- und Kinderstimmen oder bei der Kommunikation in einer Gruppe kann es leicht zu Defiziten kommen.
Schwerhörigkeit bemerken oft die Angehörigen

Es gibt einige Anzeichen für Schwerhörigkeit, die auch den Angehörigen auffallen:

- So sehen die Betroffenen häufig mit hoher Lautstärke fern.

- In Gesprächen fragen sie nach und machen des Öfteren einen abwesenden Eindruck.

- Manchmal wird auch Desinteresse an den allgemeinen Gesprächen vorgetäuscht, um sich die eigene Schwerhörigkeit nicht eingestehen zu müssen.

- Es kann sogar zum Streit kommen, wenn beispielsweise eine Frage nicht richtig verstanden und daher etwas Unsinniges geantwortet wird.


Informationen gibt es unter www.audibene.de im Internet.



Fotos: djd/audibene GmbH/Shutterstock
Text: djd/Andrea Himmelstoss

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