Diabetikerfüße in Gefahr

Nervenschäden bleiben oft unerkannt

Diabetes ist auf dem Vormarsch und damit auch eine Erkrankung, die mit dem Stoffwechselleiden eng verbunden ist: die diabetische Neuropathie. Man versteht darunter eine allmähliche Schädigung der Nerven durch die aggressiven Abbauprodukte des überreichlich vorhandenen Blutzuckers. "Mehr als jeder dritte Diabetiker entwickelt eine diabetische Neuropathie, die sich meist zuerst in den Füßen bemerkbar macht", erklärt der Stoffwechselexperte Prof. Dr. Hilmar Stracke vom Universitätsklinikum Gießen und Marburg.

Viele Senioren ahnen nichts von ihrer Nervenerkrankung

Diese Nervenstörung bleibt allerdings oft unerkannt. Eine aktuelle Studie am Leibnitz-Zentrum für Diabetesforschung der Uni Düsseldorf ergab, dass nur einer von zehn Neuropathie-Patienten im Alter zwischen 61 und 82 Jahren über seine Nervenerkrankung informiert war.
Bei den Patienten mit neu diagnostiziertem Diabetes wusste sogar kein Einziger Bescheid. Dabei ist die Frühdiagnose mit einfachen Tests möglich: Nervenschäden lassen sich z. B. durch Kontrolle des Vibrations-, Berührungs- und Temperaturempfindens an den Füßen nachweisen. Auch Beobachtungen des Patienten sind wichtig. Die Symptome äußern sich oft in Form von Kribbeln, Taubheits- oder Pelzigkeitsgefühlen in den Füßen. Unter
www.milgamma.de finden sich hierzu weitere Informationen.

Strategien im Kampf gegen die Nervenschädigung

Die wichtigsten Gegenstrategien sind die Stabilisierung des Blutzuckers und die Behandlung weiterer Risikofaktoren wie Bluthochdruck. Zusätzlich kann die Einnahme von Benfotiamin, einer Vorstufe von Vitamin B1, helfen.
Benfotiamin ist zum Beispiel als "milgamma protekt" rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Der gut verträgliche, vitaminähnliche Wirkstoff kann sowohl die Nervenfunktion verbessern als auch Beschwerden wie Schmerzen, Empfindungsstörungen und Taubheit in den Füßen bei regelmäßiger Einnahme wirksam lindern. Dabei wirkt das Provitamin auf natürliche Weise: Es aktiviert körpereigene Entgiftungsprozesse und hemmt so die gefäß- und nervenschädigenden Vorgänge im diabetischen Stoffwechsel.

Viele Beschwerden, eine Ursache

Bei einer fortschreitenden diabetischen Nervenstörung nehmen die Betroffenen Schmerzsignale nicht mehr richtig wahr.
Kleine Wunden an den Füßen bleiben dadurch oft unbemerkt und können sich zu gefährlichen Geschwüren, einem sogenannten diabetischen Fußsyndrom, entwickeln. Sind die autonomen Nerven betroffen - das sind die Nerven, die nicht durch unseren Willen beeinflussbar sind und u. a. die Organfunktionen steuern - können Symptome wie z. B. Herzrhythmusstörungen, Verdauungsprobleme, Probleme beim Wasserlassen und Impotenz auftreten. Details:
www.milgamma.de




Fotos: djd/Wörwag Pharma
Text: djd/Regina Beckers

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